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Städtereise Rossini-Festival in Pesaro
Gioacchino Rossini - (www.bad-bad.de)
Gioacchino Rossini
Gioacchino Rossini wurde am 29. Februar 1792 in Pesaro geboren. Der Vater des bekannten italienischen Operkomponisten war Waldhornist und gleichzeitig Inspektor der Städtischen Schlachthöfe, die Mutter Sängerin. Mit 14 Jahren trat er ins Liceum in Bologna ein und erhielt dort Unterricht in Klavier, Violoncello und Kontrapunkt. Mit Abschluß seiner Ausbildung 1810 hatte er bereits seine Oper 'Demetrio e Polibio' komponiert sowie zwei Symphonien und eine Kantate. In den folgenden Jahren schrieb Rossini mehrere Opern, die jedoch nicht sonderlich bekannt wurden. Seine erste wirklich erfolgreiche Oper hat er im Jahr 1813 mit Tankred komponiert.Ab 1815 wurde er durch den Impresario Domenico Barbaia mit der Leitung der renommierten königlichen Theater in Neapel, dem San-Carlo- und dem Fondo-Theater, betraut. Der Vertrag verpflichtet ihn zur Komposition zweier Opern im Jahr, sah jedoch auch Aufführungen in anderen Städten vor.
1823 heiratet er die bekannte Opernsängerin Isabella Colbran. Im Jahr 1816 führte Rossini erstmals den “Barbiere di Siviglia” und „La Cenerentola“ in Rom auf, ohne großen Erfolg, erst durch spätere Inszenierungen wurden die Werke beliebt.
Im selben Jahr kam sein „Otello“ auf die Bühne in Neapel. Diese Oper feierte triumphale Erfolge.
Im Herbst 1824 ging er nach Paris und wurde Premier Compositeur König Karls X. sowie Generalinspektor des Gesangswesens in Frankreich.
In den folgenden Jahren komponierte er mehrere Opern, die er an verschiedenen italienischen Opernhäusern, aber auch in Wien, meist mit großem Erfolg aufführte.
1829 schrieb Rossini mit Wilhelm Tell die zwei letzten Opern seines Lebens: “Le Comte Ory” (1828) und “Guillaume Tell” (1829). Insgesamt hatte er in zwei Jahrzehnten 39 Opern verfasst. Die französische Juli-Revolution 1830 brachte für Rossini den Verlust seiner Ämter, da der französische König Karl X abgesetzt wurde. Es gelang Rossini jedoch, gerichtlich eine lebenslange Rente durchzusetzen.
Die Jahre 1836-1848 verbrachte Rossini in Bologna, wo der Komponist ab 1840 als Direktor des Musiklyzeums tätig war. In dieser Zeit (1846) heiratete er auch seine zweite Frau, die Französin Olympe Pélissier; diese Ehe hielt bis zu seinem Tod. Wegen politischer Unruhen in Bologna floh Rossini 1848 nach Florenz. 1855 zog er erneut nach Passy (Paris) und lebte dort für den Rest seines Lebens.
Gioacchino Antonio Rossini starb am 13. November 1868 in Paris. Seine Überreste wurden 1887 nach Italien überführt und in der Heilig-Kreuz-Kirche von Florenz beigesetzt.
Zu den bekannten Werken in seiner Zeit als Opernkomponist zählen:
1813 - Venedig, Tancredi
1813 - Venedig, L’Italiana in Algeri
1815 - Neapel, Elisabetta
1816 - Rom, Barbiere di Siviglia
1816 - Neapel, Otello
1817 - Rom, Cenerentola
1817 - Mailand, La Gazza Ladra
1818 - Neapel, Mosè in Egitto
1821 - Neapel, Zelmira
1823 - Venedig, Semiramide
1828 - Paris, Le Comte Ory
1829 - Paris, Guillaume Tell