Karneval-Festival
Foto Carles López
Auch 2012 kann man Ende Februar Teil dieses außergewöhnlichen Festivals sein, bei dem weder der Kreativität, noch der ausgelassenen Freude am Feiern Grenzen gesetzt sind.
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Gärten in Südengland
Foto Makio Kusahara
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Sonnenfinsternis in China
Foto Melih Onyer
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Opernfestspiele in Riga
Riga City - Foto Valerij Zhugan
Die Opernfestspiele in Riga bereichern seit einigen Jahren Europas Festival-Sommer. Riga, die Ostsee-Metropole erstrahlt wieder im alten Glanz und auch wirtschaftlich geht es für die junge Republik Lettland bergauf. Höhepunkt unserer Reise ist der Besuch einer Aufführung in der restaurierten Nationaloper. In der jungen Republik Lettland weht ein günstiger Wind. Wirtschaftlich geht es bergauf - und Riga, die Ostsee-Metropole, hat zu altem Glanz zurückgefunden.
"Le Nozze di Figaro"
Die Oper "Le Nozze di Figaro" wurde von Wolfang Amadeus Mozart komponiert. die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Burgtheater zu Wien statt.Die Handlung von "Le Nozze die Figaro" (Die Hochzeit des Figaro) ist eine direkte Fortsetzung von Beaumarchais "Le Barbier de Seville" (Der Babier von Sevilla). Nach der Hochzeit zwischen Graf Almaviva (der Held im Babier von Sevilla) und Rosina, das Mündel von Dorktor Batolos, lässt sich das Paar auf dem Anwesen des Grafen nieder.
Figaro, der Kammerdiener und Haushofmeister des Schlosses hat sich in die Kammerzofe der Gräfin Almaviva, Susanna, verliebt und ist mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Allerdings fordert der Graf Almaviva sein Recht, die erste Nacht mit Susanna, was Figaro nicht zulassen will. Die Gräfin und Susanna halten zusammen und es beginnt ein Spiel voller Verwicklungen, Verkleidungen, Begehren und vieles mehr.
"Lady Macbeth of Mzensk"
Die Oper "Lady Macbeth of Mzensk" von Alexander Preis und Dmitri Schostakowitsch wurde der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Leskows nachempfunden. Es gibt auch noch eine zweite, überarbeitete Fassung von Schostakowitsch mit dem Titel "Katerina Ismailowa".Bei Lady Macbeth von Mzensk handelt es ich um die zweite und zugleich die letzte vollendete Oper von Dmitri Schostakowitsch, die unter anderem für viel Aufruhr sorgte. "Lady Macbeth of Mzensk" hatte insgesamt zwei Uraufführungen. Die erste war in Leningrad am 22. Januar 1934 und die zweite am 24. Januar 1934 in Moskau. Die Oper feierte große erfolge, bis am Abend des 26. Januar 1836 Stalin zusammen mit Molotow, Mikojan und Schdanow die Aufführung im Bolschoi-Theater beehrte. Kurz darauf erschien in der Prawa der Artikel "Chaos statt Musik" in dessen Folge die Aufführungen von "Lady Macbeth of Mzensk" gestoppt wurden.
Erst Jahre später, am 8. Januar 1963 konnte Schostakowitsch die Oper in abgeschwächter Form unter dem Titel "Katerina Ismailowa" aufführen lassen.
Die Oper "Lady Macbeth of Mzensk" erzählt mit suggestivem Realismus und kraftvoller Dramatik die traische Geschichte von Katerina Ismailowa. Gemeinsam mit ihrem Geliebten ermordet sie sowohl ihren Ehemann als auch ihren Schwiegervater. Allerdings bleibt ihr Verbrechen nicht unentdeckt und Katerina Ismailowa wird nach Sibirien verbannt.